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Warum fällt uns „Stop starting, start finishing!“ so schwer?

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  • Beitrags-Kategorie:Reportage
  • Beitrag zuletzt geändert am:Januar 17, 2024
  • Lesedauer:2 min Lesezeit

Im Blog von Colenet wird untersucht, beleuchtet, warum das aus Lean und Kanban bekannte „Stop starting, start finishing!“ manchmal an menschlichen Faktoren scheitern kann.

Hinter „Stop starting, start finishing!“ steckt die Erkenntnis aus der systemischen Optimierung mit Lean und Kanban, dass bei geteilten Mitarbeitern Taskwechselaufwände (also Waste) etc. entstehen, die nicht auf die Wertschöpfung einzahlen. Ein weiteres Projekt verzögert deshalb alle anderen Projekte zusätzlich.

Schaut man unter dem Gesichtspunkt Cost-of-delay auf Ansatz B, so zeigt sich, dass durch früheres Fertigwerden auch früher Wert entsteht. Kunden bekommen früher etwas geliefert und meist ist sogar die Gesamtzeit für alle Projekte kürzer als bei Ansatz A. Diese Optimierung erreicht man nur durch Transparenz und WIP-Limits (Work in progress Limitierungen).

Selten gibt es jedoch diesen Überblick, so dass Optimierungsversuche mehr aus dem Bauch heraus geschehen.

Fabian Biebl, Organisationsentwickler bei Colenet

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Fabian Biebl

Fabian Biebl ist erfahrener, empathischer Organisationsentwickler und Coach mit einer Leidenschaft für Lean und Agilität. Mit langjähriger Erfahrung in Konzernen und Mittelstand hat er hat einen systemischen und kulturbewussten Blick auf Unternehmen. Fabian hilft dabei, Lieferfähigkeit zu erhöhen und Arbeitslast beherrschbar zu bekommen. Für Manager und Mitarbeitende ist er ein aktiver Partner, der ihnen beim sich Verbessern und fit für die Zukunft machen hilft. Diese Motivation hat ihn auch dazu bewogen, die Initiative Zukunftsfähigkeit zu gründen. Als Keynote Speaker, Autor, Coach und Berater stellt er sein Wissen zur Verfügung.